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Schwangerschaft-Mutterschaft | Arbeitsrecht | Zwingende Vorschriften

Sperrfristen bei Kündigungen

Gesetzliche Grundlagen


In der Schweiz gibt es auch bei unverschuldeten Absenzen keinen Schutz vor Kündigung.
Jedoch muss der Arbeitgeber gewisse Sperrfristen einhalten.
Die Sperrfristen richten sich nach der Länge des Arbeitsverhältnisses, d.h. Sie müssen zuerst das Dienstjahr feststellen, indem Sie stehen. Mit dem ersten Arbeitstages beginnt das erste Dienstjahr. Sperrfristen gelten aber erst nach Ablauf der Probezeit.

Bei Krankheit oder Unfall gelten nach Obligationenrecht folgende Sperrfristen für einen Arbeitgeber:

im 1. Dienstjahr 30 Tage
ab 2. Dienstjahr bis und mit 5. Dienstjahr 90 Tage
ab 6. Dienstjahr 180 Tage

Es spielt dabei keine Rolle, ob jemand voll oder teilweise arbeitsunfähig ist.

Bei Schwangerschaft und Mutterschaft:

Ab der Schwangerschaft bis 16 Wochen nach der Geburt besteht ein Kündigungsverbot für den Arbeitgeber.

Während Militär- oder Schutzdiensten kann der Arbeitgeber nicht künden. Dauert der Dienst länger als 11 Tage, so besteht für den Arbeitgeber ein Kündigungsverbot von 4 Wochen vor dem Dienst und 4 Wochen nach dem Dienst.

Ein Kündungsverbot für den Arbeitgeber besteht auch während Diensten im Ausland, welche vom Bundesrat angeordnet wurden.

Hat ein Arbeitgeber trotzdem während der Sperrfrist gekündet, so gilt die Kündigung nicht. D.h. er müsste nochmals, nach Ablauf der Sperrfrist künden.

Wurde vor der Sperrfrist gekündet und fällt die Kündigungsfrit in eine Sperrfrist, so unterbricht sich die Kündigungsfrist bis nach Ablauf der Sperrfrist und wird dann fortgesetzt.

Diese Sperrfristen sind Schutzbestimmungen für die ArbeitnehmerInnen. Das heisst, sie gelten einseitig für den Arbeitgeber. ArbeitnehmerInnen können in diesen Situationen mit der ordentlichen Kündigungsfrist selber künden.
Einzig die Sperrfrist während dem Militär- oder Schutzdienst gilt für beide Seiten.


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