Gastbeitrag von Eva Südbeck-Baur
Quellen, aus denen man Kraft und Sinn schöpfen kann
Eva Südbeck-Baur, Katholische Seelsorgerin, Leitung Offene Kirche Elisabethen
Wissen Sie, welche Rechte Sie haben, sollte Ihnen gekündigt werden? Ich habe mir darüber noch nicht viele Gedanken gemacht. Und wenn es soweit ist? Dann bin ich froh, dass es die Kontaktstelle für Arbeitslose gibt. Bei ihr findet man kompetente Beratung, in rechtlichen Fragen, aber auch in Mobbingsituationen oder bei Neuorientierung. Ein Anruf genügt, und man erhält bedürfnisgerechte und unabhängige Unterstützung.
Die Arbeitsstelle zu verlieren, bedeutet immer eine Zeit des Wandels und der Verunsicherung zu erleben. Die Tagesstruktur ist nicht mehr vorgegeben. Man verliert den selbstverständlichen Kontakt zu den Arbeitskollegen und -kolleginnen. Man erleidet einen Machtverlust. Denn mit der Arbeitsstelle ist eine öffentliche und öffentlich geschätzte Mitgestaltung der Gesellschaft gegeben. Man erbringt eine Leistung, trägt zum Gedeih der Wirtschaft und Gesellschaft aktiv bei. Je länger Arbeitslosigkeit dauert, umso existentieller werden die Fragen und Sorgen.
Aufgestellt sein, sich wohl fühlen, aktiv den Alltag und das Leben gestalten, ist dann alles andere als einfach. In der Kontaktstelle für Arbeitslose kennen alle diese Situation, denn sie ist eine Selbsthilfe-Initiative und damit ein ermutigendes Beispiel, dass Langzeitarbeitslosigkeit nicht bedeuten muss, keine Handlungsperspektiven zu haben. Dass der Wert eines Menschen an seiner Leistungsfähigkeit gemessen wird, ist keine Erfindung des Individuums, sondern die Grundlage unseres Wirtschaftssystems. Niemand kann sich dieser Vorstellung ganz entziehen. Wie gut sich Erfolg für uns anfühlt, macht es uns deutlich. Und doch sind wir viel mehr, als die Wirtschaftskraft unserer Leistungsfähigkeit.
Der krankmachenden Dynamik von Langzeitarbeitslosigkeit setzte die Kontaktstelle für Arbeitslose letzten Sommer fünf Gesundheitstage in der Natur entgegen. Neben dem Wandern und Essen in der Natur wurden Entspannungstechniken vorgestellt und erlernt, sich mit Verlust und Stress bei Arbeitslosigkeit auseinander gesetzt und auf einem Bauernhof wurde ausprobiert, wie man mit wenig Geld gut Kochen und Essen kann. Auf der Burg Rotberg, die in den Dreissigerjahren von arbeitslosen Jugendlichen ausgebaut wurde, suchte man nach den eigenen Quellen, aus denen man neu Energie schöpfen kann. Und auf dem Tüllinger Hügel wurden, mit Blick in die Weite, Ideen für die Zukunft entwickelt. Für Körper, Geist und Seele war an diesen Gesundheitstagen gut gesorgt.
Mich beeindruckt die sinnstiftende und ganzheitliche Hilfe zur Selbsthilfe, die in den Gesundheitstagen sichtbar wird. Dort wird erlebbar, das zu sein, was das Wesentliche des Menschen ausmacht. Einfach zu sein, Da-zu-sein, für sich und andere Zeit haben und teilen, was einen gerade angeht. Das sind Werte und Haltungen, die zum Gesundsein und -werden des Einzelnen beitragen, aber auch zum Gesunden einer Gesellschaft, der diese Werte vor lauter Arbeit, Geldverdienen und Konsumieren immer wieder abhanden kommen. Und es ist ein ordentliches Stück Arbeit an sich selbst und der Gesellschaft dies zu entdecken. Arbeit bekommt dann eine viel weitere Bedeutung.
Eine sinnstiftende und sinnvolle Arbeit leisteten zum neunten Mal Arbeitslose von der Kontaktstelle bei der GeschenkTauschAktion in der Vorweihnachtszeit. In der Offenen Kirche Elisabethen leuchteten Kinderaugen: Es wurden Spielsachen, die in den Wochen zuvor abgegeben worden waren, getauscht. Einmal nicht im Kaufhaus durch die Regale gehen und sehen, was man alles gerne hätte und nicht vermag, sondern aus Hunderten von tollen Spielsachen das heraussuchen, was einem gefällt. Einmal geliebte Dinge nicht in den Müll kippen, sondern an andere weitergeben. 300 Kinder und ihre Angehörigen hatten ihre Freude, die Natur wurde geschont und alle erlebten: Das ist wirklich sinnvolle Arbeit!
Möglich ist das alles nur dank grossem Engagement und Spenden.
2006 war ein schwieriges Jahr für die Kontaktstelle für Arbeitslose. Beinahe wäre die kleine Organisation wegen mangelnder Finanzmittel eingegangen. Dass wir unsere Arbeit im Dienste der Arbeitslosen trotzdem weiterführen können, verdanken wir (einmal mehr) einzelnen Menschen, die uns im entscheidenden Moment Hand zu einer Lösung bieten - weil sie von der Notwendigkeit und Qualität unserer Arbeit überzeugt sind. Dieses Wohlwollen und Engagement sind es, die dem kleinen Team der Kontaktstelle Mut und Zuversicht geben, trotz erschwerter Bedingungen weiterzuarbeiten.
Im diesjährigen Jahresbericht wollen wir deshalb Menschen aus dem Umfeld der Kontaktstelle für Arbeitslose zu Wort kommen lassen: Ratsuchende und Vorstandsmitglieder. Das Team der Kontaktstelle
Jeden Monat veröffentlichen die Medien die aktuelle „Arbeitslosenquote". Im Dezember 2006 betrug sie in Basel-Stadt 3,6%, in Baselland 2,6%. Dies entspricht 7'210 Personen in beiden Basel. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 4,1% (BS) und 3,2% (BL). Heute sind also in den beiden Basel 1'277 Personen weniger als Arbeitslose registriert als ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der registrierten Stellensuchenden ist leicht zurückgegangen: von 12'056 Personen (BS u. BL Dezember 2005) auf 10'299 im Dezember 2006.
Doch was sagen diese Zahlen tatsächlich? Leider nichts über die tatsächliche Zahl der Stellensuchenden. Schätzungsweise ein Drittel aller Sozialhilfebeziehenden sind arbeitsfähige Stellensuchende. Und wie viele Menschen vom Ersparten leben oder von der Unterstützung durch Verwandte, wie viele sich mit Gelegenheitsarbeit irgendwie durchschlagen, bleibt im Dunkeln. In unserer Beratungsarbeit nimmt ihre Zahl jedenfalls zu.
„Kommunikation ohne Engagement ist wie ein Regenguss auf ausgetrocknete Erde: Das Wasser fliesst einfach ab. Die Kontaktstelle für Arbeitslose verfügt kompetent über alle nützlichen Informationen und kann sie auch so an die Leute vermitteln, dass sie davon profitieren können." Anne-Lise Hilty, Kommunikationsfachfrau, Vorstand Kontaktstelle für Arbeitslose
Die Angebote der Kontaktstelle sind für alle zugänglich, unabhängig davon, ob jemand bei der Arbeitslosenversicherung gemeldet ist oder nicht. Die Stelle bietet Information, Beratung, Begleitung und Anschluss an Selbsthilfeprojekte, von der kurzen telefonischen Anfrage bis zu einem Kontakt über mehrere Jahre.
Typische Fragen im vergangenen Jahr betrafen angedrohte Kündigungen, die Kündigungsfrist, Arbeitslosigkeit ohne Versicherungsanspruch, unfreiwillige Temporärarbeit und die Suche nach einer festen Stelle, die Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung, die Stellensuche, Verfügungen, Konflikte mit Berater/in, sowie die angeschlagene Gesundheit. Probleme entstehen auch, wenn einem der Papierkram über den Kopf wächst, wenn man nicht versteht, wie in der Schweiz alles funktioniert. Hilfe zur Selbsthilfe ist ein Weg zu neuen Perspektiven, auch wenn man ausgesteuert ist und vom Ersparten leben muss, oder bei der Sozialhilfe angemeldet ist und die Ausweisung droht. Auch der Austausch mit Menschen in ähnlichen Situationen wird auf der Kontaktstelle häufig nachgefragt.
„Ich engagiere mich bei der Kontaktstelle für Arbeitslose, weil Globalisierung, Deregulierung, Outsourcing, mehr Flexibilisierung, Umstrukturierung die Entlassungsgründe der UnternehmerInnen im 21. Jahrhundert sind. Es braucht Gewerkschaften um Gegensteuer zu geben." Mariann Gloor, Schriftsetzerin, Vorstand Kontaktstelle für Arbeitslose
Schnell zugänglich und bedürfnisgerecht ist unser Anspruch. Die Ziele der Beratung sind: Aktuelle Krisenlagen entschärfen, eine positive Haltung gegenüber der neuen Situation fördern und gemeinsam auf eine Verbesserung hin arbeiten. Kurz gesagt: Verständnis und Hilfe zur Selbsthilfe.
Beratungsthemen
28% Kurzinformation Arbeitslosigkeit
12% Perspektivenberatung
12% Beratung in Konfliktsituationen
14% Rechtsberatung
20 % Langzeitarbeitslosigkeit, Armut
16 % Spezifische Probleme: Frauen, Migration, Gesundheit
Total Beratungskontakte 2006: 4437 (2005: 4131)
"Ich schicke seit vielen Jahren PatientInnen auf die Kontaktstelle. Wo sonst ist von der einfachen telefonischen Information bis zur komplexen Begleitung ein so vielfältiges Spektrum an Beratung, Hilfe und persönlichem Coaching rund um Fragen der Arbeit und Existenzsicherung möglich?" Antoinette Voellmy, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Vorstand, Kontaktstelle für Arbeitslose
„Als ich ausgesteuert wurde, wollte ich auf keinen Fall zur Sozialhilfe, sondern meinen eigenen Weg finden. Ich habe es tatsächlich geschafft. Auch wenn ich mit dem Putzen natürlich nicht glücklich bin. Aber wichtig ist für mich: Ich bin unabhängig geblieben und ich habe einen Ort, wo ich immer ein offenes Ohr finde: die Kontaktstelle für Arbeitslose." Sabine F., Sekretärin, 49 Jahre
„In der Türkei bin ich auf einem Bauernhof aufgewachsen. Am Liebsten würde ich auch in der Schweiz als Bauer arbeiten. Das Wichtigste ist aber, dass ich überhaupt Arbeit finde. Ich hatte noch nie eine feste Stelle - immer nur temporär. Jetzt bin ich bei der Sozialhilfe und ich habe Angst, dass ich die Bewilligung verliere. Die Kontaktstelle hilft mir bei Bewerbungsschreiben und erklärt mir, wie hier alles funktioniert." Mehmet G., ungelernt, 25 Jahre
„Mobbing kann jede/n treffen. Arbeitslosigkeit auch. Obwohl mir das Thema von meinem Beruf her vertraut war, traf es mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel, als ich selbst betroffen war. Ich bin Frau Merz und Herrn Heimann sehr dankbar für die Begleitung durch diese schwere Zeit. Dass sie immer so viel Zeit für mich hatten, wie ich gebraucht habe, und mir die nötige sachliche und moralische Stärkung gegeben haben." Gabriela G., Sozialarbeiterin, 45 Jahre
„Als ich nach fünf Jahren zum zweiten Mal arbeitslos wurde, wusste ich immerhin bereits, wo ich Hilfe finden konnte. Ich muss mich beruflich umorientieren. Die Kontaktstelle für Arbeitslose ist für mich ein Pool menschlicher Kompetenzen - ich gehe meinen Weg gemeinsam statt einsam!" Beat H., Kunsttherapeut, 47 Jahre
Beratungsschwerpunkt - interkultrelle Vermittlung und Verständnis schaffen
Arbeitslosigkeit kann eine sprachliche Herausforderung sein - vor allem für Fremdsprachige, aber nicht nur. Die Sprache der Sozialversicherungen und der Behörden überfordern Manche, und lösen ein Gefühl von Ohnmacht aus. Selbsthilfe fördern, heisst Verständnis fördern. Aus diesem Grund investiert die Kontaktstelle viel Zeit in die Einzelberatung. Wir „übersetzen" die Verwaltungssprache in ein Alltagsdeutsch. Wenn nötig arbeiten wir zusätzlich mit DolmetscherInnen zusammen. Bei Ratsuchenden, die nicht mit dem schweizerischen Sozialsystem vertraut sind, geht es zusätzlich darum, ihnen diese zu erklären, d.h. die involvierten Ämter und Versicherungen mit deren je verschiedenen Rechten und Pflichten verständlich zu machen. Für die deutsch sprechenden Ratsuchenden sind unser Internet-Ratgeber und die Broschüren eine gern genutzte Hilfe. Wenn es bereits zu Missverständnissen zwischen Ratsuchenden und Ämtern oder Versicherungen gekommen ist, ist manchmal eine Begleitung angezeigt: Im Dreiergespräch können die Konfliktpunkte auf konstruktive Weise geklärt werden. Durch den Wegfall des Erwerbseinkommens gerät ein Familienbudget schnell aus dem Ruder und es werden Kontakte zu einer ganzen Reihe von spezialisierten Stellen nötig - von der Schuldenberatung bis zu Ausbildungsbeihilfen. In solchen Fällen hilft die Kontaktstelle, die Übersicht zu wahren. Bei Fallabschluss haben wir meist selber wieder etwas dazu gelernt über den Ämterdschungel im sozialen Basel.
2006 musste dieser Schwerpunkt ohne eigene Finanzierung auskommen. Es ist uns aber ein Anliegen, dafür eine stabile Finanzierung zu finden: Viele Eltern sind durch Arbeitslosigkeit in ihrer Existenz bedroht, während gleichzeitig ihre Kinder keinen Einstieg in die Arbeitswelt finden. In dieser schwierigen Situation ist es wichtig, die Menschen zu stärken - nicht nur für die einzelnen Menschen, auch für die gesamte Gesellschaft.
Längere Arbeitslosigkeit ist ein Gesundheitsrisiko. Die Gesundheitstage der Kontaktstelle wirken diesem mit einem neuen Rezept entgegen: Sich gemeinsam auf den Weg machen. Wortwörtlich. An sechs Tagen in der Natur wurden Gesundheitsthemen mit Wanderungen verbunden. Von Mal zu Mal stieg die Nachfrage. Den meisten Teilnehmenden war die Kontaktstelle vom Beratungsangebot her vertraut. Sie schätzten die Möglichkeit zu neuen Kontakten und das gemeinschaftliche Erleben in der Natur. Auch die Fachinputs kamen gut an: Unsere ReferentInnen waren mit dem Thema Arbeitslosigkeit vertraut und kannten es zum Teil aus eigener Erfahrung. Die Gesundheitstage sollen fest in das Angebot der Kontaktstelle aufgenommen werden. Zur Zeit finden Gesundheitstage im zweimonatlichen Rhythmus statt. Das Programm 2007 wurde mit den bisherigen TeilnehmerInnen gemeinsam geplant.
Themen 2006: Bewegung und Entspannung; Abschied und Trauer; Gesunde Ernährung; Umgang mit Belastung; Arbeitslosen-Selbsthilfe; Novembergedanken. Die Themen werden jeweils mit einem ganztägigen Ausflug in die Natur verbunden. Herzlichen Dank der Margarethe Meier-Stiftung und dem Basler Arbeitslosenfonds, welche die ersten fünf Gesundheitstage finanziert haben. Für die Folgefinazierung wird noch nach Partnern gesucht.
"Die Selbsthilfe von Erwerbslosen aktiviert und erweitert vorhandene persönliche Fähigkeiten. Sie fördert neben fachlichen auch soziale Kompetenzen. Dazu braucht es jedoch eine unterstützende Struktur, wie sie die Kontaktstelle für Arbeitslose darstellt." Remo Gysin, Nationalrat, Vorstand Kontaktstelle für Arbeitslose
Kooperationsprojekte für Langzeitarbeitslose
Seit 2003 hat die Kontaktstelle für Arbeitslose den Projektschwerpunkt „Hilfe zur Selbsthilfe für Langzeitarbeitslose". Hauptziel ist es, Wege aus der Isolation und hin zur gesellschaftlichen Teilhabe für Betroffene zu ebnen. Anschlussmöglichkeiten bieten eine Reihe von Selbsthilfeaktivitäten aus dem Umfeld der Kontaktstelle, z.B. die jährliche Gschängg-Tuusch-Aktion oder das Netzwerk der Alternativwährungen und Tauschkreise im Dreiland sowie Projekte, die aktuell von Langzeitarbeitslosen aufgebaut werden, z.B. das Internet-Café Planet 13. Ebenso wichtig wie die Unterstützung der Betroffenen ist die Zusammenarbeit mit den Behörden und anderen interessierten Kreisen, damit die Rahmenbedingungen für solche Selbsthilfe verbessert werden kann.
Auch im 2006 sind zahlreiche Langzeitarbeitslose mit einer Projektidee an uns gelangt. Wir klären gemeinsam mit ihnen ab, in welchem Rahmen sich ihre Idee umsetzen liesse, auf welche Netzwerke sie zurückgreifen, bzw. welche Kooperationen sie anstreben können. In der Startphase leistet die Kontaktstelle nicht nur Rat, sondern auch konkrete Unterstützung. Die Hilfe ist aber immer auf eine mittelfristige Selbständigkeit des Projekts ausgerichtet.
Der Projektschwerpunkt „Hilfe zur Selbsthilfe für Langzeitarbeitslose" wird seit 2003 durch die Stiftung ALU unterstützt. Für Ausbau und Konsolidierung werden weitere Partner gesucht.
„Mit Zuversicht und Geduld bietet die Kontaktstelle für Arbeitslose Beratung und Unterstützung auch für stellenlose Menschen an, denen andernorts die Türen verschlossen bleiben. In der Regel also ein äusserst schwieriges Terrain für alle, für Rat- und Tatsuchende wie auch für das hochkompetente Team: doch finden Motivation und Hartnäckigkeit immer wieder ungeahnte zukunftsträchtige Wegeabseits des Mainstreams." Marcus Cottiati, Anwalt, Vorstand Kontaktstelle für Arbeitslose
Ertrag Honorare 550.00 Subvention 18'000.00 Bürgergemeinde/CMS 25'000.00 GGG 40'000.00 Stiftungen 23'000.00 Kirchgemeinden/Verbände/Firmen 30'988.35 Computerraum 1'499.70 Diverse Spenden 4'259.05 Projektertrag 33'393.15 Auflösung Rückstellung ALU 5'000.00
Total 181'690.25
Aufwand Löhne/Sozialkosten 85'669.50 Computerraum 4'379.70 Miete inkl. Nebenkosten 23'984.95 Telefon/Porti 2'971.15 Büroaufwand 13'112.55 Werbung 1'884.95 Einrichtung/Reparatur** 8'645.75 Aufwand Projektarbeit* 33'561.10
Total 174'209.65 Gewinn 7'480.60
* Projektaufwand betrifft Begleitung von Sozialhilfebezügern, Gesundheitswoche. Darin sind Lohnkosten in der Höhe von Fr. 25'000.-- enthalten. ** Dank Sachspende Microsoft
Ertrag Honorare 1'000.- Subvention 18'000.- Krisenfonds 36'000.- Bürgergemeinde/CMS 25'000.- GGG* 40'000.- Stiftungen 20'000.- Kirchgemeinden/Verbände/Firmen/Gemeinden 18'000.- Diverse Spenden 1'000.- Projektertrag* 45'000.-
Total 204'000.-
Aufwand Löhne/Sozialkosten 113'000.00 Miete inkl. Nebenkosten 23'000.00 Telefon/Porti 3'000.00 Büroaufwand 12'000.00 Oeffentlichkeitsarbeit 3'000.00 Einrichtung/Reparatur 2'000.00 Aufwand Projektarbeit* 45'000.00 Weiterbildung 1'000.00
Total 202'000.00 Überschuss 2'000.00
* angefragt
Aktiven Kasse 452.35 PC 35'910.30 Debitoren 1'300.00 Total 37'662.65
Passiven Kreditoren + Trans. Passiven 15'462.05 ALU Beitrag 07 20'000.00 Eigenkapital Kapital per 1.1.06 - 5'280.00 Überschuss 06 7'480.60 2'200.60 Total 37'662.65
Revision
Die Rechnung wurde geprüft und zur Annahme empfohlen durch Candid Ganter, eidg. dipl. Buchhalter / Controller, Arlesheim, den 13. März 2007.
"Die Kontaktstelle macht es möglich, dass mit relativ wenig Geld vielen Menschen geholfen wird. Sorge bereitet uns, dass die Arbeit immer wieder gefährdet ist, weil die nötigen Mittel fehlen." Martin Stingelin, Präsident der Kontaktstelle für Arbeitslose, Pfarramt für Wirtschaft und Industrie beider Basel
alphabetisch:
Arbeitslosenfonds Kanton Basel-Stadt
Basler Gewerkschaftsbund
Bürgergemeinde Basel-Stadt aus dem Anteil am Ertrag der CMS
E.E. Zunft zu Rebleuten
Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Frenkendorf-Füllinsdorf
Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein
Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Muttenz
Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Liestal-Seltisberg
Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Riehen-Bettingen
Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Sissach
Evangelisch-Reformierte Landeskirche Baselland
Evangelisch-Reformiertes Pfarramt Langenbruck
Evangelisch-Reformiertes Pfarramt St. Clara-Spital
Evangelisch-Reformiertes Pfarramt St. Johannes
Evangelisch-Reformierte Quartiergemeinde St. Theodor
Einwohnergemeinde Riehen
Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige GGG
Gottesdienstkollekte Altersheim Obesunne
Kommission der Arbeitshütte
Luise Aubry-Kappeler-Stiftung
Margarethe Meyer-Stiftung
Microsoft International
Migros Genossenschaft Basel
Römisch-Katholische Landeskirche Baselland
Scheidegger Thommen-Stiftung
Stiftung ALU (Arbeitslosenversicherungskasse der Basler chemischen Betriebe)
Stiftung für Hilfeleistungen an Arbeitnehmer
Subvention Wirtschafts- und Sozialdepartement WSD Basel-Stadt
Seit 1999 ist die Kontaktstelle C-Organisation der GGG
Die Kontaktstelle auf einen Blick
Vereinsvorstand
Martin Stingelin, Präsident. Pfarrer, Pfarramt für Industrie und Wirtschaft beider Basel Antoinette Voellmy, Vize-Präsidentin und GGG-Delegierte. Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie Mariann Gloor, Schriftsetzerin. Gewerkschaftsbund Basel Remo Gysin, Nationalökonom, Nationalrat Anne-Lise Hilty, Kommunikationsfachfrau Marcus Cottiati, Anwalt
Geschäftsstelle Hans-Georg Heimann (Beratung und Geschäftsleitung) Cathérine Merz (Beratung) Claudia Studer (Sekretariat)
Revision Candid Ganter (eidg. dipl. Buchhalter / Controller)
Beirat Christoph Bossart (Stellenleiter Caritas beider Basel) Felix Eymann (Bürgergemeinderat Stadt Basel, Arzt) Andrea Frost-Hirschi (Juristin, Bern) Beatrice Ingling (Ombudsfrau, Dozentin fhnw, Basel) Lukas Kundert (Präsident Kirchenrat ERK Basel-Stadt) Ueli Maeder (Professor für Soziologie, Universität Basel Udo Rauchfleisch (Professor für klinische Psychologie, Basel) Markus Ritter (Biologe, Unternehmer, Basel) Hans Schäppi (Historiker, Präsident Solifonds, Basel)
Rechtsform
Die Kontaktstelle für Arbeitslose ist ein Verein
Tätigkeit
Rasch zugängliche Beratung zu allen Fragen rund um die Erwerbslosigkeit. Begleitung und Unterstützung im Umgang mit Behörden. Vermittlung an andere Sozial- und Beratungsstellen. Animieren und begleiten von Selbsthilfeprojekten von und für Erwerbslose. Ratgeber zur Arbeitslosenversicherung im Internet: www.viavia.ch/kontaktstelle
Spenden Spenden an die Kontaktstelle für Arbeitslose sind in den Kantonen Basel-Stadt, Baselland, Solothurn und Aargau gemäss den kantonalen- Richtlinien von den Steuern abziehbar.
Postcheck-Konto: 40 - 27730 - 7
„Herzlichen Dank an alle, die unsere Arbeit im 2006 unterstützt haben!"