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Mentorin, Erleichterer, Agentin des sozialen Wandels...

Hilfe durch Aussenstehende

"Die Kraft zur Selbstorganisation ist kein sozial gleichverteiltes Gut. ... Die Teilhabe an Selbstorganisation folgt den Spuren einer ‚stillen' Selektivität, sie variiert entlang der Demarkationslinien sozialer Ungleichheit (Bildung, Einkommen, Macht). ... Für die freigesetzten Individuen der Moderne, die sich selbst kaum noch in Kategorien von Klassen- und Statusgruppen-Zugehörigkeit zu definieren vermögen, erweisen sich sozialstrukturelle Unterschiedlichkeiten im Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen als unverändert wirksam." [1]

Im Sport ist ein Coaching selbstverständlich. Auch in anderen Branchen gilt, dass, wer erfolgreich sein will, sich von jemandem begleiten lässt, der/die Ratschläge gibt und nach Rückschlägen wieder Mut zu einem neuen Anfang aufbaut. Im sozialen Bereich wird oft auf das Selbstorganisierungsvermögen der Menschen gebaut. Dies ist jedoch gerade dort, wo sich Menschen in schwierigen Situationen selbst organisieren wollen, ein zynischer Gedanke. Die Forschung ist sich darin einig, dass Selbsthilfeprojekte von Erwerbslosen professionell begleitet werden müssen, wenn sie Chancen auf einen nachhaltigen Erfolg haben sollen. Allerdings besteht ein gewisser Widerspruch zwischen der Idee der Selbsthilfe und den üblichen Konzepten der Sozialen Arbeit. Selbsthilfe bedeutet, dass die Betroffenen die Ziele vorgeben, die Betroffenen selbst ihren Weg wählen, und die Kompetenzen der Betroffenen zum Einsatz kommen. Soziale Arbeit mündet hingegen sehr oft im Vorgeben von Lösungsansätzen und stellvertretendem Handeln durch die Profis. Für die Begleitung eines Selbsthilfeprojektes müssen die Aufgaben und Qualifikationen der „Professionellen" anders als üblich festgelegt werden.

Ein neuer Typ von professionellen "Helfer/innen" ist in verschiedensten Bereichen gefragt. Auf unserer Suche nach passenden Begriffen und dazugehörigen Konzepten stiessen wir auf die "Mentor/innen", die "Facilatori"(Erleichterer) und die Gemeinwohlunternehmer/innen. Während hier die beiden letztgenannten Konzepte nur kurz umrissen werden, wollen wir das Konzept der Mentor/innen etwas ausführlicher darstellen.


-  Der Erleichterer (Übersetzung des ital. Begriffs "Facilatore")

Der "Erleichterer/Facilatore" ist ein neues Berufsbild, das im Zusammenhang mit Teleteaching entstanden ist. Es umfasst kombinierte Kompetenzen von technischem Wissen in Zusammenhang mit den neuen Compter-Technologien sowie pädagogische Fähigkeiten. Uns sind die "Facilatori" in Zusammenhang mit dem "Progetto Poschiavo" begegnet. Das "Progetto Poschiavo" ist ein Projekt zur Verbesserung der Bildungschancen und der lokalen Entwicklung in den italienischsprachigen Bündnertälern Puschlav und Bergell. Die Ausbildung der "Facilatori" gehörte zu den ersten Projektphasen. Nachdem die "Facilatori" ausgebildet waren, und auch die notwendige technische Infrastruktur zur Verfügung stand, wurde die Bevölkerung aufgefordert, Projekte zu entwickeln, wie (mit Hilfe der neuen Technologien) die Lebensqualität in den Tälern verbessert werden könnte. In der Entwicklung und Umsetzung dieser Projekte nehmen die "Facilatori" unterschiedlichste Aufgaben wahr. Maurizio Michael, der "Facilatore" für das Bergell, betreut z.B. die Lehrlinge und Lehrtöchter, welche einen Teil ihrer Berufsschule per Videokonferenz besuchen, koordiniert die Gruppe "Tra Meira e Mera" in welcher Einwohner/innen der Grenzgemeinde Castasegna ein Konzept für künftige Arbeitsplätze im Ort entwickeln und stellt das "Progetto Poschiavo" der interessieten Öffentlichkeit vor. Unserer Meinung nach vereint der "Facilatore" Aufgaben und Qualifikationen, die auch in der Begleitung der Erwerbslosen-Selbsthilfe wichtig sind: Er stellt Fachkompetenz in einem spezifischen Bereich zur Verfügung (technologisches und pädagogisches Know-How) und übernimmt Funktionen, welche das freiwillige Engagement sprengen (Öffentlichkeitsarbeit). Wichtig ist aber: er hat keine paternalistische Rolle, er ist nicht der väterliche Betreuer und Besserwisser, sondern er unterstützt und fördert Prozesse, ohne sie zu leiten.

Kontakt: Fondazione Progetto Poschiavo, c/o ISPFP, Sizione de Lingua italiana, Via Besso, 64, 6900 Lugano, www.progetto-poschiavo.ch


-  Agentin des sozialen Wandels

Als "Agentin des sozialen Wandels" bezeichnet sich Susanne Elsen, Theoretikerin und Praktikerin der sogenannten Gemeinwesenökonomie. Gemeinwesenökonomie verbindet soziale Arbeit im Gemeinwesen (Nachbarschaft) mit nachhaltiger Ökonomie: die Agent/innen des sozialen Wandels arbeiten in Stadtteilen mit einem hohen Anteil von Arbeitslosen, Armen oder sonstwie Ausgegrenzten (soziale Brennpunkte). Sie loten aus, inwieweit ein Mangel im unmittelbaren Lebensumfeld dieses Gemeinwesens (z.B. Altenbetreuung, Sanierung der Häuser) mit einer wirtschaftlichen Aktivität der hier lebenden Arbeitslosen behoben werden kann. Die Agent/innen des sozialen Wandels regen solche Aktivitäten an und begleiten sie langfristig. Das Ziel ist nicht der kurzfristige Erfolg, sondern die Nachhaltigkeit. Das heisst, die Agent/innen des sozialen Wandels orientieren sich an den spezifischen Bedürfnissen des lokalen Einzelfalls, erarbeiten gemeinsam mit den Direktbetroffenen angepasste Lösungsvorschläge aus und streben echte ökonomische Selbsthilfe an. Die Projekte sollen zu eigenständigen Betrieben einer sozialen Ökonomie führen, die im Rahmen des regulären Arbeitsmarktes Bedürfnisse des lokalen Marktes erfüllt. Angepeilt werden gemeinwirtschaftlich orientierte und genossenschaftlich organisierte Betriebe. [2] Zur Illustration dieses Ansatzes wollen wir hier auf ein konkretes Beispiele aus Deutschland verweisen.

Das Kommunale Forum Wedding hat unter anderem erreicht, dass in diesem sanierungsbedürftigen Berliner Bezirk ortsansässige Erwerbslose für die Sanierungsarbeiten eingestellt wurden. Dieses mühsam mit Behörden, Wirtschaftsvertretern und Bevölkerung ausgehandelte Vorgehen zeigt in verschiedene Richtungen Wirkung: Häuser, die von den Bewohner/innen selbst und nicht von anonymen Angestellten saniert wurden, werden rücksichtsvoller behandelt, die Sanierungsarbeit wird so länger sicht- und nutzbar bleiben. Die Motivation der Erwerbslosen in einem Projekt zu ihren eigenen Gunsten mitzuarbeiten, ist viel höher, als in einem noch so gut ausgedachten Beschäftigungsprogramm. Das Projekt brachte Arbeit, bessere Wohnbedingungen und eine Vielzahl neuer Sozialkontakte im Bezirk.

Kontakt: Kommunales Forum Wedding e.V., Wiesenstrasse 29, D-13375 Berlin. Lese-Empfehlung: "Gemeinwesenorientierung im Stadtteil - Das Kommunale Forum Wedding Berlin", Sabine Hartmann, in: "Zur Zukunft der Arbeit" Hrsg. Stiftung Salecina, Bildungs- und Ferienzentrum, 7516 Maloja (Bezug auch über die Kontaktstelle für Arbeitslose möglich).

Lese-Empfehlung zur Gemeinwesenökonomie allgemein: Elsen Susanne: Gemeinwesenökonomie - eine Antwort auf Arbeitslosigkeit, Armut und soziale Ausgren-zung? Neuwied; Kriftel; Luchterhand, 1998, ISBN 3-472-03270-7.


-  Mentor/innen

"Mentor/innen" sind im Alltagsbewusstsein Menschen, die mit Geld, Beziehungen und guten Ratschlägen talentierten, aber mittellosen Personen zum Erfolg helfen. Im Konzept des "Empowerment" (engl. Bemächtigung) in der sozialen Arbeit ist damit eine soziale Fachperson gemeint, die Selbsthilfegruppen unterstützt. Der Soziologe Norbert Herriger stellt in seinem Buch "Empowerment in der Sozialen Arbeit" Aufgaben und Qualifikationen von Mentor/innen in der Selbsthilfe-Förderung dar [3]. Da der beschriebene Ansatz unseren eigenen Vorstellungen der "Erleichterung" sehr nahe kommt, stellen wir das Konzept hier etwas ausführlicher vor:

Mentor/innen in der Selbsthilfe-Förderung
Die Soziologie hat Modelle geschaffen, um die Entwicklungsverläufe von kollektiven Prozessen von der Art der Selbsthilfe zu typisieren. Es wird hier von kollektiven Empowerment-Prozessen gesprochen. Herriger stellt ein interessantes Phasen-Modell vor [4]: Ausgangspunkt einer Initiative ist eine Situation der Machtlosigkeit, in der sich die Gruppe in einem "Stadium sozio-politischen Analphabetentums" befindet. Im Verlauf der Aktivitäten entwickelt die Gruppe sozio-politisches Erwachsenwerden, hin zur Politikfähigkeit. Unterschieden werden:

-  Phase des Aufbruchs (entry): Erkennen, dass etwas verändert / gemacht werden müsste, aber gleichzeitig das Gefühl, dass ‚man ja doch nichts machen könne'.
-  Phase der Mobilisierung (advancement): Meistens führt ein schmerzhaftes, tiefgreifendes Ereignis zum Abschied von der Passivität. Die ersten Aktionen verlaufen meist nicht erfolgreich, da die Erfahrung auf dem öffentlichen Parkett fehlt und der Handlungsdruck für die Träger/innen der Macht nicht gross genug ist. Einige ziehen sich daraufhin erneut in die Passivität zurück, andere engagieren sich nach einer solchen Erfahrung erst recht.
-  Phase der Formierung (incorporation): Die Gruppe organisiert sich nach innen, formuliert ein Zielprogramm und unterscheidet kurzfristig Erreichbares von langfristig zu Verfolgendem. In dieser Phase ist es entscheidend, ob es der Gruppe gelingt, Unterstützung von aussen zu gewinnen. Die Unterstützer/innen sollen Erfahrung auf dem kommunalpolitischen Parkett haben und durch Engagement und Ratschlag der Gruppe Mut und emotionalen Rückhalt geben - aber nicht alle konzeptionellen und strategischen Zügel in die eigene Hand nehmen. Im Modell werden diese Unterstützer/innen "Mentoren" genannt. Mit ihrer Hilfe lernt die Gruppe "die grundlegende Grammatik politischer Teilhabe".
-  Phase entwickelter Politikfähigkeit (commitment): Anfängliche Unsicherheiten und Rückschläge sind überwunden, und die Gruppe weiss mit Vertreter/innen aus Politik, Behörde, Medien und mit der interessierten Öffentlichkeit umzugehen. Politikfähigkeit heisst: Organisationsfähigkeit (das Anliegen zu formulieren und Bündnispartner/innen zu mobilisieren) und Konfliktfähigkeit (Widerstandsmacht geltend zu machen, wenn Anliegen blockiert wird).

Dieses Modell bezieht sich auf Selbsthilfegruppen im soziokulturellen und politischen Bereich. Wahrscheinlich sind die meisten der untersuchten Gruppen einem nachbarschaftlichen Umfeld entsprungen. Selbsthilfeprojekte für Erwerbslose entstehen aus einer Interessenverbundenheit, die ihren Ursprung nicht in der Nachbarschaftlichkeit haben [5]. Wir meinen aber, dass sich das Modell auch für den Entwicklungsverlauf von Initiativen der Erwerbslosenselbsthilfe eignet - unabhängig davon, ob es sich um eine soziokulturelle, eine politische oder eine ökonomische Initiative handelt. Als Modell der Unterstützung und Förderung der Selbsthilfe beschreibt Herriger das Beispiel der "Informations- und Kontaktstelle für Selbsthilfe":

Informations- und Kontaktstellen zur Förderung der Selbsthilfe
Ziel der Informations- und Kontaktstellen soll es sein, dort solidarische Vernetzung und Selbstorganisation zu initieren und zu unterstützen, wo sie auf der Basis der vorhandenen psychischen und sozialen Ressourcen nicht von selbst entstehen können. Die Angebote dieser Stellen sollen eine Brückenfunktion haben von Einzelpersonen zu solidarischen Gemeinschaften und von Gemeinschaften zur institutionalisierten Welt von Politik, Verwaltung, Verbänden und marktlichen Dienstleistungsträgern. Im vorgestellten Modell werden fünf Arbeitsschwerpunkte für solche Stellen unterschieden:

-  Wegweiserfunktion: Die Stelle vermittelt ein transparentes Bild der lokalen Selbsthilfe-Szene, bringt Menschen mit gleichartiger Betroffenheit miteinander in Kontakt und eröffnet durch diese Vernetzung den Interessierten Zugänge zu Teilhabe und Mitarbeit.
-  Vermitteln von Starthilfen: Die Stelle unterstützt Selbsthilfe-Initiativen in den ersten Phasen ihrer Arbeit mit rechtlichem, organisatorischem und administrativem Wissen.
-  Vernetzung der Netzwerke: Die Stelle fördert den Austausch zwischen ver-schiedenen Initiativen, z.B. indem sie ein Gesprächsforum einführt. Damit werden ‚konzertierte Aktionen' im Falle von gemeinsamen Anliegen verschiedener Gruppen möglich.
-  Angebot von Weiterbildungsprogrammen: Die Stelle organisiert Weiterbildungsseminare, die den Bedürfnissen der Engagierten entsprechen.
-  Aufbau von Beteiligungsnetzwerken: Die Stelle fördert den Austausch zwischen den Selbsthilfe-Initiativen und den bestehenden professionellen Diensten.

Aus den beschriebenen fünf Arbeitsschwerpunkten folgt ein ebenfalls fünf Punkte umfassendes Aufgabenprofil, welches die Mittel zum Umsetzen dieser Schwerpunkte auflistet (S. 144-145). In der Folge umschreibt Herriger die Qualifikationen, welche Mitarbeiter/innen zur Erfüllung dieser Aufgaben brauchen:

Das Profil der Mentor/innen: Die Beschreibung des Profils beginnt damit, was Mentor/innen nicht sein sollen: kein Architekt der Strukturen, kein Lehrer, kein Psychotherapeut für Beziehungskollisionen und Gruppenkonflikte, keine Galionsfigur der gemeinschaftlichen Aktion und kein Marketing-Manager in Sachen Selbsthilfe.

-  Mentor/innen ermutigen durch Präsenz, Zuhören und Mitarbeit.
-  Sie sind Reflexionsspiegel bei drohenden Sackgassen (Gruppenprozesse, Aktionsprogramme). Sie repräsentieren den ‚neutralen Blick' und eröffnen neue Perspektiven.
-  Sie geben (auf Abruf) kundige Ratschläge in Bereichen, in denen sie aufgrund ihrer Qualifikation und Erfahrung einen Wissensvorsprung haben.
-  Sie sind strategische Bündnispartner, d.h. sie öffnen Türen und bereiten strategische Allianzen vor.

In all diesen Teil-Rollen sollen die Mentor/innen folgender methodischer Richtschnur folgen: sie sind offen und flexibel (es gibt nicht nur einen Weg), sie begrenzen ihre Expertenschaft (weniger ist mehr) und sie hinterfragen ihre eigene Rolle ständig auf die Gefahr einer Bevormundung oder stillen Entmutigung hin.

Die Stolpersteine für die Mentor/innen Die Rolle der Mentor/innen erfordert einen fundamentalen Sichtwechsel, der den verinnerlichten Gewohnheiten der sozial Arbeitenden diametral entgegensteht. Herriger betont zum Schluss seiner Darstellung deshalb nochmals die Stolpersteine, die einem Gelingen im Wege stehen können:

1. Mangelndes Vertrauen der Mentor/innen in die Fähigkeit der Gruppe, Kompetenz zu entwickeln, führt zu "Verantwortungsängsten". Die beruflichen Helfer/innen ziehen durch ein Zuviel an Anleitung, Einmischung und wohlmeinender aber letztlich bevormundender Intervention die Zuständigkeit an sich. 2. Das Unterstützungsmanagement einer Gruppe erfordert neue Wege und Methoden, den Mut zum Experiment. Im Unterschied zur üblichen Sozialarbeit, müs-sen sich Mentor/innen auf unberechenbare gruppendynamische Prozesse einlassen, und als Vermittlungsinstanz zwischen Selbsthilfe und Institutionen müssen sie sich in lokalpolitische Interessenfelder einmischen. 3. Wer Selbsthilfe fördert, arbeitet auf ein "Sich-überflüssig-Machen" hin. Der Abschied von der Experten-Verantwortung und die Selbstbeschränkung der professionellen Zuständigkeit führen vielfach zu Kratzern an der beruflichen Identität der Sozialprofis. Die Widersprüchlichkeit, sich auf längere Zeit in dieser Rolle einzurichten, führt vielfach stillschweigend zur Konsequenz, dass ein/e Mentor/in (durch organisatorische Expertise, gruppenpädagogische Anleitung) zum unverzichtbaren Verantwortungszentrum der Initiative wird.

[1] Herriger Norbert, "Empowerment in der Sozialen Arbeit", Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, Berlin, Köln, 1997, Seite 141

[2] Elsen Susanne, "Gemeinwesenarbeit und Gemeinwesenökonomie im Zeitalter der "Globalisierung" in: Klöck Tilo (Hg.), "Solidarische Ökonomie und Empowerment", Jahrbuch Gemeinwesenarbeit Nr. 6, Neu-Ulm, 1998

[3] Herriger Norbert, "Empowerment in der Sozialen Arbeit", Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, Berlin, Köln, 1997, insbesondere Kapitel: "Selbsthilfe-Förderung und Netzwerkarbeit im intermediären Raum - Das Beispiel der Informations- und Kontaktstellen für Selbsthilfe", Seite 141ff

[4] Herriger 1997: der Autor bezieht sich auf Arbeiten von Charles Kieffer, Seite 129 ff

[5] Für die Schweiz gilt diese Aussage bisher. In anderen Ländern kommt es jedoch durchaus vor, dass ganze Stadtteile (siehe Berlin-Wedding), oder Städte (siehe Oldham) von der Erwerbslosigkeit dermassen stark betroffen sind, dass Initiativen zur Verbesserung der Situation der Erwerbslosen gleiczeitig nachbarschaftliche Initiativen sein können.

 

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