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Ab 17. Oktober: Tribunal gegen die Armut
hgh. Die letze SKOS - Untersuchung brachte an den Tag, was Betroffene längst als alltägliche Erfahrung erdulden müssen. Trotz gigantischer Wertschöpfung im Kanton ist die Versorgungslage der ausgesteuerten Erwerbslosen und Sozialhilfe-EmpfängerInnen schlechter als in ärmeren Kantonen. Das "soziale" Basel erweist sich als wenig solidarisch mit den Benachteiligten - der Vielzahl an Stellen, welche sich um die Betroffenen kümmern, zum Trotz: 22 verschiedene Berechnungsarten für das Existenzminimum gibt es für all die verschiedenen Beihilfen, die nötig sind, weil die Grundversorgung nicht funktioniert. Die Betroffenen schlagen sich vereinzelt durch diesen Dschungel und bleiben unsichtbar. Mitglieder der IGA und des Arbeitslosenkomitees beschlossen anlässlich des "Welttages gegen die grosse Armut" vom 17. Oktober, diese Missstände an die Öffentlichkeit zu bringen und für Reformen zu kämpfen: Mit Aktionen am 17. Oktober, einer "Armutskonferenz von unten" Ende Oktober und einem öffentlichen Armutstribunal im November. Sie sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen!
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