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Das "Haus der WeltbürgerInnen" in Mulhouse



Die "Maison de la Citoyenneté Mondiale" (MCM) ("Haus der WeltbürgerInnen") versteht sich als Ort, der den Selbstausdruck fördert, Energien freisetzt und zur Entstehung einer neuen kollektiven Phantasie beiträgt. Seine Tätigkeiten beruhen auf zwei grundsätzlichen Orientierungen:

-  die Selbsttätigkeit der Bürgerinnen und Bürger
-  die solidarische und soziale Ökonomie.

Um eine soziale und solidarische Ökonomie zu entwickeln, stehen mehrere Projekte auf der Tagesordnung des MCM:

-  Schaffung eines Dokumentationszentrums
-  Erstellung eines Internet-Auftritts
-  Produktion und Herausgabe einer Dreiland-Zeitung durch das Kollektiv VETO (Verein der Erwerbslosenkomitees der Triregion Oberrhein). Diese Projekte müssen natürlich gleichzeitig die Anliegen und die Zielsetzungen des MCM berücksichtigen. Das konkrete Experiment soll jenen kritische Unterstützung gewähren, die beweisen wollen, dass es eine andere Art zu leben und zu arbeiten gibt, und denen, die durch Aktionen versuchen, die ArbeiterInnen und die Leute auf der Strasse zu echten Beteiligten zu machen - und nicht nur zu Konsumierenden des beruflichen, kulturellen und sozialen Lebens.

MCM heisst:

-  Solidarische Tausch-währungen
-  Solidarisches Sparen: "Eine andere Art, die Zinsen zu benutzen"
-  Rotierende Saat-Fonds: Man verteilt, man sät, man erntet, man gibt wieder zurück und erweitert den Kreis!
-  Garantiertes Mindesteinkommen - "ein Ticket für das Leben".

 



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