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> > AKB > A-Post > A-Post 2003 Nr. 2 und 3

Charta der sozialen und solidarischen Ökonomie



Artikel 1
Die Unternehmen der sozialen Ökonomie funktionieren demokratisch, alle GesellschafterInnen haben die gleichen Rechte und Pflichten.

Artikel 2
Die Gesellschafterinnen, gleich, ob KonsumentInnen oder ProduzentInnen, und die Mitglieder von Unternehmen der sozialen Ökonomie verpflichten sich freiwillig, der gewählten Gesellschaftsform entsprechend (Genossenschaft, Versicherungsverein oder Interessenvereinigung) die Verantwortung, die Ihnen als vollwertigen Mitgliedern obliegen, vollumfänglich zu übernehmen.

Artikel 3
Da alle GesellschafterInnen gleichermassen EigentümerInnen der Produktionsmittel sind, bemühen sich die Unternehmen der sozialen Ökonomie, in den internen sozialen Beziehungen durch ständige Weiterbildung und Information neue Bindungen zu schaffen und die Bildung gegenseitigen Vertrauens und der Wertschätzung unter den GesellschafterInnen zu fördern.

Artikel 4
Die Unternehmen der sozialen Ökonomie

-  fördern die Chancengleichheit unter den GesellschafterInnen und
-  bekräftigen ihr Recht auf Entwicklung unter Beachtung ihrer vollständigen Handlungsfreiheit.

Artikel 5
Die Unternehmen der sozialen Ökonomie sind nicht profitorientiert. Überschüsse werden nur für ein Wachstum oder für eine Verbesserung der Leistungen an die Mitglieder benutzt.

Artikel 6
Die Unternehmen der sozialen Ökonomie bemühen sich stets, durch die Förderung der Forschung und ständigen Experimentierens in allen Bereichen menschlicher Tätigkeit, im Hinblick auf die individuelle und kollektive Förderung an der harmonischen Entwicklung der Gesellschaft teilzuhaben.

Artikel 7
Die Unternehmen der sozialen Ökonomie erklären, dass Ihre Zweckbestimmung der Dienst an den Menschen ist.

 



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