Nach der Zukunft: das Ende als Anfang

 

Es gibt Leute , die das Ende der Welt enthusiastisch begrüssen. Es braucht die Welt nicht, um mit unserer Technik eine eine neue posthumane Ära zu gelangen. Alles wird menschlich (oder besser gesagt kalifornisch). Vertreter dieser Denkart ist das Breakthrough Institute aus Kalifornien. Die Einzigartigkeit des Menschen ermöglicht die Big Science, welche die Probleme der Welt lösen. Siehe ihr Ecomodernist Manifesto. 

Das Buch “From Death of Enviroment to the politics of Possibilty” war die Grundlage für die Gründung des Instituts. Es spricht sich radikal gegen die Decroissance (Verzicht, Mässigung, Entschleunigung) aus und für eine Modernisierung der Moderne. 

  

Die linke Variante stellen die Akzeleristen dar. 2013 veröffentlichten Alex Wiliams und Nick Srnicek das akzelerationistische Manifest. Es gibt kein Zurück, nur nach vorn und viel schneller zu einer technischen Kontrolle der Welt in einem weltweiten Postkapitalismus. “Die Wahl, die vor uns liegt, ist hart: entweder ein weltweiter Postkapitalismus oder die allmähliche Fragmentierung in Richtung Primitivismus, dauerhafte Krise und ökologischen Kollaps unseres Planeten”.