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Das Programm

Alles spriesst und fliesst

Montag, 26. März 2007

Die Gesundheitstage der Kontaktstelle für Arbeitslose: einen Tag in die Natur, wandern, erleben, nachdenken.

Im März: Durch den Wald, dem Rhein entlang.

Montag, 26. März 2007 Treffpunkt 9.00 h Bahnhofhalle SBB U-Abo oder Trambillet Zone 4 (Rheinfelden) Zurück in der Stadt: ca. 17.00 h

Zum Frühjahrsbeginn verbringen wir einen Tag im Wald und am Fluss.

Unser Gast ist Dieter Jenzer, Künstler und Spielplatzgestalter, dessen Skulpturen leben und wachsen.

Selber Wald-Art machen und den Rhein erwandern und in Gedichten erfahren. Wetterfeste Kleidung, Verpflegung und Gedichte mitbringen.


aus dem tagebuch

wieder war das wetter hold - ein wahrer strahlender frühlingstag. das motivierte eine grosse gruppe.

bei der vorbereitung war es wirklich schwierig ein schönes rheinuferstück in der nähe zu finden. ab rheinfelden geht es zwar schön rheinaufwärts, doch die bise trug vom gegenüberliegenden chemiekomplex die übelsten gerüche und vor allem ein höllenlärm der maschinen über das wasser.

deshalb stiegen wir am gesundheitstag erst in möhlin aus dem zug. bereits im dorf unterwies uns dieter fachmännisch in die wasserkunde in der erde und an der oberfläche. immer wieder liess er uns anhalten und gab uns einblicke in verschiedenste aspekte der natur. wie aus rinden teer gewonnen werden kann, wie das grundwaser fliesst und einfluss nimmt auf das wachstum an der oberfläche, usw.

am rhein angekommen, inspizierten wir die vielen wehrbauten der römer, die hier in ruinen noch vorhanden sind. bereits bei der ersten rast, begannen die teilnehmerInnen ihre mitgebrachten gedichte vorzulesen.

die palette der zusammengetragenen poesie war eindrücklich. dominiert hatten lustige gedichte, was dem tag einen schönen auftrieb gab.

nach dem essen näherten wir uns dem kernstück - der waldkunst. dieter schlug vor, ein labyrinth anzulegen. eine gruppe befasste sich mit dem design, dem plan des labyrinths. die andere gruppe sammelte material für kunstwerke, die dann entlang den wegen des labyrinths aufgestellt werden konnten.

in kurzer zeit entstand ein wahrlich grösseres kunstwerk, das feierlich in einer vernissage eröffnet wurde.

weitere gedichte folgten und dann war der tag schon weit vorgerückt und wir mussten uns beeilen, damit wir noch rechtzeitig nach hause kamen. wir wanderten einfach am rhein entlang weiter bis nach wallbach, wo wir den nächsten zug nach basel nehmen konnten. das war echt ein starker tippel zum schluss in einer sehr schönen gegend, die tatsächlich noch was von einem ursprünglichen rheinufer hat. kurz vor wallbach fanden wir sogar spuren eines bibers.

weitere fotos....

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