Auseinandergenommen:
Das Ende → die Zeit vor dem Ende und das Ende der Zeit
Die Welt → Das Ende der Welt oder das Ende des Denkens, resp. die Beziehung zwischen Gedanke und Welt
Mythen vom Ende der Welt?
Die empirische Anthropologie ist besser ausgerüstet, um an diese Frage heran zu gehen.
Die Welt ohne uns oder Wir ohne Welt
Das Ende der Welt spiegelt ihren Anfang.
Die Welt vor uns ist gut vorstellbar.
Hingegen ist die Vorstellung des Wir vor der Welt in den Mythen der westlichen Welt wenig verbreitet.
Im indigenen Denken ist das Wir vor der Welt weit verbreitet und gut erforscht.
Die Dualität Menschheit / Welt ergibt 4 Fälle je nach dem ob in der Zukunft oder in der Vergangenheit:
Wenn diese Enden eine affektive Färbung bekommen (wie gut/schlecht oder lebendig/tot oder neue Natur/leere Wüste) erhalten wir 8 Fälle.
Da der Mensch sehr viel mehr deutungsfähiger ist, ergeben sich noch viel mehr Enden: je nach Person, Subjekt, Spezies, Menschheit, Wir, Gattung usw.
Und auch die Welt ist viel mehr deutungsfähiger: Totalität der irdischen Biosphäre, Kosmos als Ganzes, menschliche Umwelt usw.
Das alles ergibt eine unendliche Menge an Enden.